Word and Acting

Die Kunst ist eine Sprache der Empfindung, die da anhebt, wo der Ausdruck mit Worten aufhört.
Asmus Jakob Carstens

Kunst und Kreativität

Herzlich Willkommen bei Word and Acting

Sie möchten Sich gerne künstlerisch mit den verschiedensten Materialien ausprobieren? Sie haben Spaß daran Ihre Umwelt immer wieder neu zu entdecken und daran neue Wege zu finden sich selbst auszudrücken?  Sie möchten ein neues Körpergefühl erhalten, einen Weg der Selbsterfahrung durchlaufen und etwas für Ihre Seele tun? Dann sind sie hier richtig. Sowohl in Gruppen, als auch in Einzelangeboten haben Sie die Möglichkeit spielerisch Kunst zu erleben, künstlerisch, kreative Strategien zu entwickeln, in eine geschützte Auseinandersetzung mit sich selbst zu gehen und zu sich selbst zu finden.

Lösen Sie Blockaden und finden Sie ihr inneres Kind wieder.

Kreatives Arbeiten wirkt Stress entgegen und hilft Ihnen, Ihre innere Balance zu finden, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein aufzubauen.

Finden Sie Entlastung, Lösungsmöglichkeiten und Ausgeglichenheit durch Kreativität und Gespräche.

Ich möchte Ihnen einen Schutzraum schaffen für Ihre Ideen, Wünsche und Träume. 

Für Unternehmen und Institutionen finden Sie ein interessantes Angebot im Bereich des Teamcoachings und Kreativitätsförderung .

Buchen Sie mich als Rednerin zu Ihren Veranstaltungen.

 

Farbenspiele & Kunstkinder – Ästhetische Bildung

By on 15. Februar 2019


In dieser Woche starteten wieder zwei Kurse zum Thema Farbenspiele für die Kleinsten.

Zum Start erkläre ich den Eltern immer, dass nicht das Ziel ist, Kindern das korrekte Malen beizubringen. Die Eltern sind ausschließlich Assistenten ihrer Kinder. Sie können Farben reichen, Farben berennen, mit den Papieren helfen, unerwünschte Flecken entfernen, aber weder bewerten, noch sich einmischen, was, wie oder ob gemalt wird. Nur die Kinder entscheiden, was gemacht wird.

Sobald das Kind fertig ist, ist es fertig.

Es geht also ausschließlich um ästhetische Bildung und ästhetische Erfahrungen.

Die Eltern müssen dabei lernen, sich zurück zu halten und den Kindern einen freien Raum zu geben.

Ästhetische Bildung ist für mich einer der wunderbarsten Bereiche, da es alle Formen des Lernens vereint, Kommunikation auf vielen verschiedenen Wegen ermöglicht und der Geist sich völlig frei bewegen kann.


Es gibt kein zwingendes Ende kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur Möglichkeiten.


Ich habe Soziale Arbeit und Erziehungswissenschaften studiert und schon früh begonnen selbst Kurse und Workshops zu leiten. Zu Beginn hauptsächlich im Theaterbereich. Durch meine Arbeit mit Kindern im Schulalter viel mir auf, wie schnell sich das Denkmuster der Benotung in den Köpfen der Kinder verankert. Gerade im Bereich der Kunst geht früh die Lust auf Experimente getrübt. Sowohl in der Kita, als auch in der Schule geht es beim Basteln und im Kunstunterricht um das Nachahmen. Die Fähigkeit schulen, sich an Anleitungen zu halten und Erwartungen der Erwachsenen zu treffen. Auch das sind Versuche, aber es geht nicht darum sich selbst auszuprobieren und ganz eigene, neue Dinge zu schaffen, sondern Techniken zu erlernen um nachzuahmen. All das wird dann auch noch bewertet.

Um hier ein wenig gegenzusteuern entstand das Angebot der Farbenspiele für Kleinsten.

Jede Woche können Kinder im Alter von 2-3 und 4-5 Jahren mit Farbe und vielen anderen Materialien experimentieren.

Bild

Was ist eigentlich mit ästhetischer Bildung gemeint? Wenn wir in unserem Alltag über Ästhetik sprechen, meinen wir dabei in der Regel Schönheit oder die klassischen „schönen Künste“. Ästhetische Bildung und Kleinkinder passen mit diesem Denkansatz nur schwer zusammen. Doch schaut man sich den Begriff näher an, so steckt in der Ästhetik der Begriff der „aisthesis“. Damit sind die Sinne und die Sinneswahrnehmung gemeint.

Aneignung der Welt, durch Sinneswahrnehmung oder auch Lernen mit allen Sinnen.

Kinder erschließen sich nach Pestalozzi mit Kopf, Herz und Hand. Nur so könnten Kinder nachhaltig lernen und eigene Erfahrungen für ihr Leben sammeln. Während der aktiven Auseinandersetzung mit dem Objekt macht das Kind eine Vielzahl von geistigen Erfahrungen.

Es zeichnet ein Bild der Wirklichkeit und eignet sich die Welt an. So ist im Prinzip jede neue Erfahrung, jede Auseinandersetzung mit einem neuen Objekt eine ästhetische Erfahrung.

Lässt man diese Erfahrungen zu, so können wir eine unglaubliche Kreativität der Kinder erleben. Kreativität ist angeboren. Wie anders wäre es möglich für Kinder in so kurzer Zeit so viele Dinge zu lernen. Auch scheitern und erneut versuchen gehört dazu. Doch wenn Kreativität nicht gefördert wird, verschwindet die Fähigkeit zum ästhetischen Denken.

Ästhetische Bildung ist die Grundlage für Kreativität und ästhetisches Denken.

Erfolgserlebnisse sind wichtig für eine positive Entwicklung eines Kindes. Dazu gehört auch zu erleben, dass ein Plan nicht aufgeht, aber trotzdem etwas spannendes und gutes entstehen kann.

Je öfter ein Kind die Möglichkeit hat Erfolgserlebnisse zu bekommen, desto mehr Freude empfindet es bei Experimenten und Neuentdeckungen.

Erfolgserlebnisse durch selbständige Erfahrungen


Entdecken des eigenen Handelns

Sinnliche Wahrnehmung von Materialien

Forschen, Erproben und Versuchen

Eigene Bilder und Realitäten schaffen

Fantasie und Realität werden verknüpft

Eigene Handlungsfähigkeit entdecken

Sich selbst fühlen und verstehen lernen

Ästhetische Erfahrung und ästhetisches Denken

Durch ästhetische Erfahrungen entsteht ästhetisches Denken

Erfahrungswissen

Sinnliche Erfahrung der Wirklichkeit

Offene Denkstrukturen über die eigene Situation hinaus

Kreativität und selbständiges Denken muss gefördert werden.

Auf die Bitte jetzt einfach mal ganz frei loszulegen und Ideen zu entwickeln, stellten viele Schulkinder und Jugendliche im Kontext Schule, die Frage, wie genau ich das denn gerne hätte und was sie denn dabei am Ende heraus kommen sollte. Der erste Gedanke ist also nicht, worauf habe ich Lust, was möchte ich versuchen, sondern der erste Gedanke ist, was muss ich jetzt tun, damit ich eine gute Bewertung für meine Leistung erhalte.

Es ging den Kindern und Jugendlichen nicht darum sich wirklich frei zu entfalten und Spaß zu haben, sondern es ging in erster Linie darum etwas so zu gestalten, dass ich als „Lehrerin“ damit zufrieden bin und eine positive Bewertung abgebe.

Die Tatsache, dass es in meiner Arbeitsweise keine Bewertung gibt, bringt so manchen Schüler an den Rand der Hilflosigkeit.


Diese Denkmuster zu durchbrechen, ist manchmal harte Arbeit, wenn man bedenkt, dass Kinder heute in einer Welt aufwachsen, in der sie konkurrieren, sich vergleichen, messen und individualisieren sollen, ohne zu sehr aus der Masse heraus zu stechen.

Trotz allem bleibt es mein Ziel festgefahrene Denkmuster zu durchbrechen und offene Räume zu gestalten.

Ästhetisches Denken führt wiederum zu aufgeschlossenen, neugierigen und weltoffenem Denken und einem positiven Bildungsverlauf. Erhalten wir unseren Kindern diese Offenheit, wollen sie lernen, sind neugierig auf die Welt und lernen selbständiges Denken, freie Entfaltung und Individualität ohne Angst vor Beurteilung und Unbekanntem.

Dies ist Voraussetzung dafür sich selbst und andere zu verstehen.

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